Beziehung ist das Fundament, auf dem Entwicklung wächst.
Vertrauen braucht Zeit – und echte Begegnung

Beziehung als Grundlage unserer Arbeit
Wir sind überzeugt: Pädagogische Arbeit kann nur gelingen, wenn sie auf einer tragfähigen Beziehung aufbaut. Bevor Entwicklung, Veränderung oder schulische Förderung möglich sind, braucht es Vertrauen – und Menschen, die bleiben, auch wenn es schwierig wird.
Auf dem Ponyhof-Chlan steht deshalb die Bindungs- und Beziehungsarbeit im Mittelpunkt.
Wir schaffen ein Umfeld, in dem Kinder und Jugendliche Sicherheit erleben, verstanden werden und Schritt für Schritt lernen, sich auf andere einzulassen. Diese Haltung prägt unseren gesamten Alltag – von gemeinsamen Mahlzeiten über Gespräche bis hin zur Arbeit mit den Tieren.
Durch Verlässlichkeit, emotionale Wärme und Klarheit entsteht eine stabile Basis, auf der Entwicklung möglich wird. Wir begleiten mit Geduld, Humor und Empathie – immer mit dem Ziel, Beziehungserfahrungen positiv zu gestalten und damit neue Perspektiven für das eigene Leben zu eröffnen.
Intensiv
sozialpädagogisches
Einzelwohnen
(§ 35 SGB VIII)
Unsere ISE richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren
(in Einzelfällen ab 13 Jahren), die eine besonders intensive Unterstützung benötigen. In der individuellen 1:1-Betreuung schaffen pädagogische Fachkräfte und Nachtbereitschaften rund um die Uhr einen sicheren Rahmen mit verlässlichen Beziehungen und klaren Strukturen.
Dank traumapädagogisch geschulter Fachkräfte und der regelmäßigen Begleitung durch erfahrene Supervisoren und Traumapädagogen wie Carlos Escalera und Eric Matern begleiten wir Jugendliche auch in Krisen professionell und ressourcenorientiert.


Tiergestütze Pädagogik
Tiere schaffen Vertrauen.
Tiere begegnen Kindern und Jugendlichen wertfrei, ehrlich und ohne Vorurteile. Sie sind oft der Schlüssel, um Beziehungen aufzubauen, Vertrauen zu entwickeln und neue Erfahrungen zu ermöglichen.
Ob beim Versorgen der Tiere, im Stall oder in der Natur – Verantwortung, Selbstvertrauen und soziale Kompetenzen wachsen ganz nebenbei. Die tiergestützte Pädagogik ergänzt unsere pädagogische Arbeit und schafft einen geschützten Raum für Entwicklung, Stabilität und neue Perspektiven.
Familienarbeit
&
Netzwerkarbeit
Gemeinsam stark.
Durch offene Zusammenarbeit mit Familie, Schule
und Fachstellen entsteht ein Netzwerk, das Halt
gibt und Entwicklung ermöglicht.
Wir verstehen Familie als wichtigen Teil des Hilfeprozesses und beziehen Eltern und Angehörige aktiv in die gemeinsame Arbeit ein.
So können bestehende Beziehungen gestärkt,
Konflikte besser verstanden und tragfähige
Lösungen für den Alltag gefunden werden.


Krisenintervention
&
Stabilisierung
In Krisen gemeinsam stark.
Krisen gehören zum Leben und sind oft ein wichtiger Teil von Entwicklung. Wir verstehen sie nicht als Scheitern, sondern als Chance, gemeinsam neue Wege zu finden. In schwierigen Situationen bleiben wir an der Seite der Jugendlichen – verlässlich, ruhig und handlungsfähig. Durch klare Strukturen, Beziehung und Präsenz schaffen wir Sicherheit und Orientierung, bis Stabilität wieder möglich ist.
So lernen die jungen Menschen, Herausforderungen auszuhalten, Vertrauen zu bewahren und gestärkt aus Krisen hervorzugehen.
Nachbetreuung
&
Verselbstständigung
Schritt für Schritt ins eigene Leben.
Der Übergang in die Selbstständigkeit ist ein wichtiger, aber oft herausfordernder Prozess. In der Nachbetreuung begleiten wir Jugendliche weiterhin verlässlich, auch wenn sie schon in einer eigenen Wohnung leben oder erste Schritte in Ausbildung und Beruf gehen. Wir unterstützen bei der Alltagsbewältigung, finanziellen Fragen, Behördenkontakten und persönlichen Themen – immer mit dem Ziel, Sicherheit zu geben, ohne Abhängigkeit zu schaffen.
So können die jungen Menschen das Gelernte festigen, Verantwortung übernehmen und ihr Leben eigenständig gestalten – mit dem guten Gefühl, dass jemand an ihrer Seite bleibt.

Hier darfst du du sein – mit allem, was dich ausmacht.
Wir begegnen jungen Menschen mit Offenheit, Respekt und echter Anteilnahme.
Jeder bringt seine eigene Geschichte, Stärken und Herausforderungen mit – und genau das darf hier Raum haben.
